Kopfleiste

Vortrag: Der Mensch hat eine Würde und keinen Wert!

15.04.10

Beginn: 19:00 Uhr

Antifaschistische Veranstaltungsreihe anlässlich des 10. Todestages von Dieter Eich.

Am 25. Mai 2000 verübten vier Neonazis in Berline, im Stadtteil Buch, einen brutalen Mord. Dieter Dieter Eich, der damals Sozialhilfe empfing, fiel den Neonazis zum Opfer, weil er aus ihrer Sicht ein „Asozialer“ war. Erst schlugen sie ihn in seiner Wohnung zusammen, später erstachen sie ihn, um eine eventuelle Zeugenaussage zu verhindern. Anlässlich des zehnten Todestages von Dieter Eich möchten wir an den Mord erinnern. Am 23. Mai wird darum in Buch unter dem Motto „Niemand ist vergessen“ eine Demonstration stattfinden. Im April und Mai finden darum in verschiedenen Städten Mobilisierungsveranstaltungen statt. Anspruch der Veranstaltungsreihe, zu der auch die überregionalen Veranstaltungen zählen, ist eine umfassende Beschäftigung mit dem Mord und seinen Ursachen. Unser Hauptaugenmerk liegt hierbei auf einer kritischen Auseinandersetzung mit der (deutschen) Leistungsgesellschaft, die Arbeit zum höchsten Gut erhebt und somit den Ausschluss von nicht arbeitenden Menschen permanent vorantreibt. Der andauernde Ruf nach mehr Zwang für Erwerbslose, schafft den Rückenwind für die Gewaltexzesse gegen so genannte „Sozialschmarotzer“. Die aktuelle Hartz IV-Debatte, die Behandlung so genannter „Asozialer“ im Nationalsozialismus und die Kritik an der Arbeitsgesellschaft im Allgemeinen werden Schwerpunkte der Veranstaltung sein. Außerdem soll über die Hintergründe des Mordes, so wie die aktuellen rechten Aktivitäten in Buch und Umgebung berichtet werden.

Eine Veranstaltung der „North-East Antifaschist“ aus Berlin

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